Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

Der dritte Teil unserer Serie geht um die Vorbereitung. Hier wollen wir auf die Vorbereitung zum aufstellen und einrichten des Aquariums eingehen. Über diese Übersicht kommt man zu den weiteren Teilen der Schritt für Schritt Anleitung.
Bevor es zum Aufstellen des Beckens kommen kann, sollte man gewisse Dinge vorbereiten um später nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

 

Machen sie eine Checkliste

 

Zuerst ein Wort zu den benötigten Dinge, was man alles haben sollte, um ein Aquarium einzurichten. Wie wir schon in den vorherigen Teilen gesehen haben, sollte man an einiges Denke. Damit man nichts vergisst empfiehlt es sich eine Checkliste zu machen. Diese kann man dann nach und nach abarbeiten. Klar ist auch das man zu Beginn noch Fische benötigt, denn diese kommen erst nach der Einfahrzeit ins Wasser. Aber viele Kleinigkeiten sollte man schon vorher haben. Dazu zählt vor allem die gesamte Technik. Nur so kann man die Installation vernünftig durchführen und muss nicht später immer wieder in das Becken rein fassen.

Unser Tipp: Machen sie sich eine Checkliste. Diese könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Aquarium mit Abdeckung und Lampen
  • Zeitschaltuhr zur Lichtsteuerung
  • Unterschrank mit Platz für die Technik
  • Mehrfach Steckdosenleiste
  • Filter
  • Heizung
  • Fluter
  • Unterlage für das Becken wenn notwendig
  • Temperaturmessen
  • Sand oder Kies für den Bodengrund
  • Dekorationsgegenstände
  • Pflanzen
  • Wasseraufbereitungsmittel
  • Wassertests

 

Natürlich kann ihre Liste noch viel größer sein. Bei einem Set haben sie den Vorteil, dass meist schon alles wichtige enthalten ist. Haben sie ihre Checkliste abgearbeitet und keine offenen Punkte mehr geht es an die Reinigung.

 

Martina Böhner / pixelio.de

Reinigung des Beckens und auch der Dekorationsgegenstände

 


 
Bevor wird das Aquarium dann auch aufstellen können, sollten wir es gründlich reinigen. Dies kann  je nach Größe gar nicht so einfach sein. Auf jeden Fall sollten sie hier zu zweit sein, denn schnell ist das Becken an einer Ecke zerstört und es wird unbrauchbar.

Die Reinigung sollten sie nur mit Wasser machen und keine Chemie benutzen. Dies könnte später die Wasserqualität verschlechtern oder das Wasser sogar unbrauchbar machen. Viele giftige Stoffe für die Fische, kommen damit ins Wasser. Übrigens gilt dies auch später. Alles was mit Reinigung zu tun hat sollte ohne Chemie von statten gehen.

Reinigen sie am besten ihr Becken mit einem Schlauch und einem weichen Schwamm. Auch harte Reinigungsgeräte sollten hier vermieden werden, denn schnell ist ein Kratzer auf der Scheibe.

Auch die Einrichtungsgegenstände müssen gründlich geschrubbt werden. Hier kann man ruhig auch etwas heftiger putzen. Bei bestimmten Sachen wie Wurzeln oder auch Steinen empfiehlt es sich diese abzukochen. Damit vermeidet man eine schnell Trübung im Aquarium.

Auch der Sand oder Kies, welcher als Bodengrund dienst, sollte noch gereinigt werden. Zwar steht bei den meisten hochwertigen Bodengrund dabei, dass dieser schon gereinigt ist, aber dennoch reinigen wir diesen erneut. Dazu empfiehlt es sich ein Sieb zu nehmen und darin dann den Kies oder Sand durchzuspülen. Hier kann man auch ruhig alles mehrmals durchspülen. Je sauberer der Sand ist desto klarer bleibt beim Einrichten das Wasser. Lassen sie sich also hier Zeit.

 

Aquarium auf Dichtigkeit prüfen

 

Auch hier sollten sie schon bei der Reinigung eine genaue Kontrolle des Beckens machen. Wie sehen die Silikonfugen aus? Hat das Becken Beschädigungen? Gibt es Kratzer im Glas? Ist das Aquarium dicht?

Die letzte Frage wird man nicht so einfach beantworten können, denn meist stellt man dies erst fest, wenn es komplett eingerichtet ist. Haben sie die Möglichkeit es mit Regenwasser schon im Keller oder der Garage kurz zu füllen, dann sollten sie dies tun.

 

Geräte und Technik auf Funktion überprüfen

 

Auch hier sollte man sich einige Zeit lassen. Überprüfen sie in Ruhe, ob alle ihre Geräte auch voll funktionsfähig sind. Dies kann man leicht testen. Natürlich sollten sie immer die Bedienungsanleitungen lesen und sich mit den Funktionen vertraut machen. Man darf zum Beispiel den Filter nicht leer betreiben. Und auch den Heizstab nicht.

All diese Schritte sollten Step by Step durchgeführt werden um später böse Überraschungen zu vermeiden. Hier bringt es nichts schnell schnell alles einzurichten, um dann später festzustellen, dass man einen schweren Fehler gemacht hat.
Hat man alles erledigt, dann geht es zum 4. Teil dem eigentlich Aufstellen des Beckens.

 

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